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 Kunstverschmelzungskollektiv

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2011/12

"lieber [zu] schön, als [un]glücklich sein"

vier Kurztheaterstücke über das Glück, das Schöne und die Liebe

oder

Die Kurztheaterkammer

 

 

Spieltermine:

 

Wien-Neubau

Do, 31. Mai 2012 ab 19 Uhr open end

Ort: Café Kreuzberg, Neustiftgasse 103, 1070 Wien

 

Festival Lesezeichen

Samstag, 19. November 2011, ab 19h bis Mitternacht

Ort: Kulturhofkeller, Lederergasse 15

zum Festivalprogramm

 

Festival mimamusch

Freitag, 30. September bis Samstag, 29. Oktober 2011
jeweils Freitag und Samstag von 20 bis 4 Uhr
Ort: Ragnarhof Grundsteingasse 12, 1160 Wien

zur mimamusch-Website

 

 

© GRADWOHL

das Konzept:

 

Lassen Sie sich verführen!

Bei Musik und angenehmer Atmosphäre mischen sich Schauspielerinnen und Schauspieler unters Publikum und laden ins Séparée zu einer Privatvorführung. Auf kleinstem Raum werden Kurzstücke geboten, Thema: „lieber [zu]schön, als [un]glücklich sein“. Wechselndes Programm! Zum Beispiel: Nächtliche Streitgespräche mit dem Kühlschrank, ein Weltverbesserungsbüro, beklemmend absurdes Biwaktheater, groteske Jobinterviews und liebestolle Boxerinnen – das Publikum erwartet ein verrückter Nachtflug mit den neuesten Produktionen unseres Kollektivs. Komprimierte Theaterkunst hautnah - ohne Firlefanz und Scharlatanerie! Spontanlesungen und Überraschungsauftritte nicht ausgeschlossen.

 

 

 

Auswahl aus den Kurztheaterstücken:

 

 

die Liebe:

WIE DIE FAUST AUFS AUGE

 

Zwei Frauen, ein Ring, die Liebe. Nirgends ist der Kampf erbitterter, nirgends der Ausgang ungewisser. Denn hier entscheidet das Publikum, welche Kampfszenen es sehen will und welche nicht. Schlagen Sie sich auf eine Seite!


Iris (fletscht die Zähne): Sie hat meine Ehre verletzt. Sie hat meine Liebe verschmäht. Heute ist der Tag der Abrechnung.


Dr. Kosmaru: Mit uns war nie was, ist nichts und mit uns wird auch nie was sein. Also: Wach endlich auf, du Traumtänzerin! (lacht verächtlich)

 

Eine Dresch-Tragödie in vier Boxrunden über die Liebe und die Wahrheit

von und mit
Michaela Bilgeri und Christina Scheutz

begleitet von Johannes Scheutz/Christoph Heher

 

 

das Glück:

DENN WENN MAN SO EINEN EIERKUCHEN BÄCKT

 

Glück wird nicht einfach angeboten. Glück wird offeriert. Glück wird kredenzt. Oder von mir aus auf dem Silbertablett serviert.
Eigentlich möchte man verzweifeln auf der Suche nach dem Glück. Das liegt einerseits wohl in der Natur des Glückes selbst, das einmal in Greifweite, sofort zu zerrinnen droht, wie das Himbeersorbet beim Anblick des Gaumenzäpfchens. Andererseits, wo soll man es heutzutage auch finden, das Glück - in einer Zeit der Ratio, des Verstandes und der kühlen Berechnung, wo das Lotto-Glück einiger weniger das kalkulierte Pech vieler Tausender ist? In einer Zeit des Turbokapitalismus und sozialer Kälte, in einer Zeit des Werteverfalls und der Scheidungskinder, in einer Zeit voller schwarzer Katzen und ohne Rauchfangkehrer.
Wo, findet man also das Glück, wenn nicht… im Genuss. Und wo ist man denn dem Genuss noch so nah, wie beim mitternächtlichen Öffnen der Kühlschranktür?

 

Text: Alfred Burian
Schauspiel: Angelika Strahser und Georg Handler


 

das Schöne:

DAS WELTVERBESSERUNGSBÜRO

 

Hunger, Krieg, Naturkatastrophen...
Wollen auch Sie die Welt aktiv und effizient verbessern?
Das Weltverbesserungsbüro hilft Ihnen dabei.
Ihr Image ist Ihr größtes Kapital!
Erfahren Sie in unserem Einstiegsseminar, wie Ihre Persönlichkeit zum Werkzeug Ihrer Visionen wird.
... Fragen sie nach Mag. Dr. Gaia

Ein Theaterstück von und mit Daniel Rose und Martin Fabini

mit Sanna Paulick

 

 

KEINE ZEIT

für das Glück, das Schöne und die Liebe

 

Eine moderne Antiheldin treibt sich beim Bewerbungsgespräch ans Äußerste – denn das Leben ist eine Castingshow! Ein Leben zwischen Coffee to go, unbezahltem Praktikum und Basenpulver. Da bleibt keine Zeit mehr für das Glück, das Schöne und die Liebe. Ausgerechnet mitten im Jobinterview belästigt sie eine innere Stimme mit der Frage, ob das denn wirklich so sein muss…


Eine Abrechnung mit der „Generation Praktikum“

 

Text & Regie: Martin Mittersteiner
Hauptrolle: Veronika Schmidinger

 

 

mit freundlicher Unterstützung der Stadt Villach und des Bezirks Wien-Neubau

   
       
 

 

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